Katholische Kirchengemeinde St. Stephanus, Meerbusch–Lank-Latum,    in der Pfarrei Hildegundis von Meer
http://st-stephanus-meerbusch-lank.kibac.de/nachrichtenansicht?mode=detail&action=details&siteid=1031045&type=news&nodeid=58a2ecd0-4125-4c83-a771-fb65bb8f7489
Kopfgrafik St. Stephanus

Termine für Anmeldungen (danach meist nicht mehr möglich!)

Veranstaltungen  –  Übersicht

Veranstaltungen und Termine

Nachrichten

Aufnahme neuer Messdiener und Muttertagscafé in St. Stephanus

Vier neue Messdiener wurden in Messdiener-Gemeinschaft St. Stephanus aufgenommen ─ anschl. Muttertagscafé Mehr

Frühstück und Osteraktionen der Messdiener St. Stephanus

Aktivitäten der Messdiener St. Stephanus vor und nach Ostern 2016  Mehr

MISEREOR–Fastenessen 2016

am 13.03.2016 im Pfarrzentrum St. Stephanus war eine gelungene Aktion  Mehr

Mitgliederversammlung KAB St. Stephanus Meerbusch-Lank am 16.02.2016

KAB St. Stephanus bleibt erhalten mit neuem Leitungsteam  Mehr

GdG-Rat – Kompakt  –  Bericht aus dem GdG-Rat

GdG-Rat-Tätigkeit, auch nach dem Aussetzen seiner Sitzungen ─  2. Bericht, vom März 2016  Mehr

GdG-Rat – Kompakt  –  Bericht aus dem GdG-Rat

GdG-Rat-Tätigkeit, auch nach dem Aussetzen seiner Sitzungen ─  1. Bericht, vom Februar 2016  Mehr

Weltgebetstag  (WGT)  2016

am Freitag, 04. März 2016 ♦ Motto: »Nehmt Kinder auf    und ihr nehmt mich auf.«  Mehr

Kathedralen – Herrensitze – Gärten – Meer – Prähistorie

Studienreise nach Süd-England, geplant im Oktober 2016, 1. Vorbereitungstreffen am 02.03.2016  Mehr

Karibu – mobile offene Kinder- und Jugendarbeit

Ein neuer Raum für Kinder und Jugendliche im Pfarrzentrum St. Stephanus  Mehr

Dank für Spenden für den katholischen Kindergarten St. Stephanus

Förderverein und die Horizonte GmbH danken für neuen Sandspielplatz Mehr

GdG-Rat – Kompakt  –  Bericht aus dem GdG-Rat

• GdG-Rat-Sitzung vom 03.12.2015 • GdG-Rat soll bis Juli 2016    nicht mehr zusammenkommen  Mehr

 
 
Reisegruppe der Spanienreise 2015 – Madrid - Kastilien - Extremadura

Reisegruppe vor dem Westtor der Neuen Kathedrale zu Salamanca (Spanien)

Vollbild

 
 

 

»Wenn einer eine Reise tut,  dann kann er was erzählen.«

Bericht von der Studienfahrt Ende Oktober 2015 nach Spanien ─ Madrid, Kastilien, Extremadura ─



          »Wenn einer eine Reise tut,
            dann kann er etwas erzählen
«. 


Wer kennt dieses Sprichwort nicht?!. So erging es der Reisegruppe aus der Pfarrei Hildegundis von Meer und Nachbargemeinden, die sich am 20. Oktober 2015 für 10 Tage zur 23. Studienfahrt (seit 1993) auf den Weg machte, um in Spanien Madrid, Kastilien und die Extremadura zu erkunden.
Allerdings lag ein kleiner Wehrmutstropfen auf der Fahrt, mussten doch drei Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.
 

Unser reichhaltiges Programm für diese Rundreise führte uns nach der Besichtigung der Hauptstadt Madrid und der klösterlichen Königsresidenz El Escorial nach Ávila, Salamanca, La Granja, Segovia. Monfragüe, Cáceres, Mérida, Montánchez, Trujillo, Guadalupe, Toledo und über Aranjuez wieder zurück nach Madrid.
Es gab viel zu besichtigen während der Reise. 
 

Auftakt bildete in Madrid der Besuch des Prado und der Fundación Thyssen-Bornemisza. Beeindruckend waren all die berühmten Bilder u. a. von El Greco und Goya.
Sachkundige Führungen brachten uns diese Kunstschätze näher.
 

Besonders schön war die Stadt Ávila mit ihrem alten Stadtkern, umgeben von einer noch intakten riesigen Stadtmauer.

Natürlich galt es hier an die Hl. Teresa zu denken, über deren Leben wir unterrichtet wurden.
Eine große Figur, geschmückt mit vielen Blumen, erinnerte uns an diese Heilige, die in Ávila geboren wurde und dort wirkte. In diesem Jahr feierte man ihren 500. Geburtstag.

Das Hotel in Ávila war etwas Besonderes. So mancher aus unserer Gruppe verlief sich am Anfang schon mal in dem verwinkelten Gebäude. Schade, als wir den Weg intus hatten, fuhren wir ins nächste Hotel.
 

Unsere einzelnen Tage begannen immer mit einem Morgenimpuls, der von verschiedenen Reisemitgliedern vorgetragen wurde.

Auch eine jahrelange Tradition galt es weiterzuführen. Nach jeder Mittagspause folgte der »Verdauungsschnaps«, diesmal war es Orujo, eine Spezialität aus Spanien. Die mitgebrachten »Pinneken« wurden während der Busfahrt gefüllt.
 

Mehrere UNESCO–Weltkulturstätten konnten wir auf unserer Reise besichtigen, neben El Escorial und Ávila z. B. auch die Städte Salamanca, Segovia, Cáceres sowie Guadalupe und Toledo. 
 

Ein ganzer Tag war dem Naturpark Monfragüe gewidmet. Eine Wanderung durch dieses Gebiet war wunderschön, konnten wir doch »Erdbeerbäume« sehen. Diese Bäume sind immergrüne Bäume oder Sträucher, die hauptsächlich im Mittelmeerraum wachsen.
Besonders schön war es, am strahlend blauen Himmel die vielen Greifvögel in ihrem imposanten Flug zu beobachten. Die Fotografen unter uns hatten ihre Freude daran.

Während unserer Wanderungen hatten fleißige Teilnehmer und Teilnehmerinnen, denen der Weg im Naturpark zu beschwerlich war, ein Picknick für uns alle vorbereitet. Eingekauft wurde hierfür am Abend zuvor.

Es war eine sehr schöne entspannte Situation, so dass wir dieses an einem der folgenden Tage wiederholten.
 

In dem Schinkendorf Montánchez konnten wir erfahren, wie Schinken hergestellt wird. Es war sehr interessant, dieses zu hören.
Wir sahen all die dicken riesigen Schinkenstücke in der Trockenkammer und einige gingen zu nah dran vorbei, so dass danach auf T-Shirt oder Jacke Fettflecken glänzten.
Wir bekamen Kostproben von diesem köstlichen Produkten zu essen, dadurch wurde der Verkauf natürlich angekurbelt.
 

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Guadalupe. Sie ist der wichtigste Wallfahrtsort Spaniens.
Bevor Christoph Kolumbus zur Entdeckungsfahrt aufbrach, soll er im Kloster von Guadalupe vor dem Bildnis der Schwarzen Madonna um Schutz und Beistand gebeten haben. Kamen die Entdecker und Eroberer von ihren Fahrten zurück, dankten sie der Madonna und brachten ihr erworbene Schätze mit.
Es war gewaltig zu sehen, welch prunkvolle Messgewänder die Priester damals trugen.

Zum Schluss der Besichtigung sahen wir auch das Gnadenbild. Da eine spanische Gruppe vor uns das Gebet: »Gegrüßet seit du Maria« sprach, sang unsere Gruppe im Anschluss »Maria breit den Mantel aus«. Es war ein würdevoller Augenblick.
 

Ein weitere Besonderheit war der Besuch der Stadt Toledo. Gerne wären wir in dieser Stadt länger geblieben.
Unvergessen die besondere Geschichte dieser Stadt. Lebten doch im Mittelalter Moslems, Juden und Christen friedlich miteinander, bevor die Juden und Moslems nach der Eroberung Granadas im Jahre 1492 aus Spanien vertrieben wurden.
Unvergessen wird uns auch die Hl. Messe sein, die wir in einer Seitenkapelle der Kathedrale mit einem deutschsprachigen Priester feiern konnten.
Nach der Messe erzählte er, dass er auch schon Bischof Mussinghoff in Toledo begrüßt hatte.

Die verwinkelten Gassen luden anschließend zur Besichtigung von zwei ehemaligen Synagogen und zum Bummeln ein.
Für das Letztere ist natürlich auf einer Studienfahrt nicht viel Zeit. Trotzdem schafften wir es, in der Weltstadt des Marzipans einzukaufen. Ist doch Toledo für diese Köstlichkeit bekannt. Natürlich kauften wie nur bei dem königlichen Lieferanten unser Marzipan ein.
 

Leider hieß es am 29. Oktober Abschied nehmen von Spanien, und eine Studienfahrt mit vielen kulturellen Eindrücken und Erlebnissen ging zu Ende.

Gespannt dürfen wir sein, wo die Reise nächstes Jahr hingeht.  
 

Felicitas Klein            


.


Von Georg Klein

Veröffentlicht am 23.11.2015

 
Test